3D-Druck, auch bekannt als Additive Fertigung, ist ein fortschrittliches Herstellungsverfahren, bei dem physische Teile Schicht für Schicht aus digitalen Designdateien aufgebaut werden. Im Gegensatz zur „subtraktiven“ Logik der traditionellen Bearbeitung definiert die „wachstumsbasierte“ Formgebung die Produktionsmöglichkeiten komplexer Strukturen völlig neu.
Als eine der Kerntechnologien, die die digitale Transformation der Fertigung vorantreiben, werden kundenspezifische 3D-Druckdienste häufig bei der Prototypenverifizierung, Produktiteration und Produktionsszenarien mit kleinen Stückzahlen in der Luft- und Raumfahrt-, Medizin- und Automobilindustrie eingesetzt und dienen als Schlüsselinstrument zur Verkürzung von F&E-Zyklen und zur Überwindung von Designbeschränkungen.
Im Vergleich zur herkömmlichen subtraktiven Fertigung (z. B. Fräsen, Drehen) ermöglicht der 3D-Druck die integrierte Formung komplexer Geometrien, ohne auf komplexe Werkzeuge angewiesen zu sein, mit Materialausnutzungsraten von bis zu 95 % und um 30–50 % reduzierten Lieferzyklen. Es eignet sich besonders für die Herstellung hochkomplexer kundenspezifischer Komponenten in kleinen Stückzahlen.